Wasser, Wellen, Widerstand.
Wie ein Berliner Ruderclub den Nazis trotzte
Die Geschichte des Sports und damit auch die Geschichte des Wassersports ist immer mit der Frage verbunden, wer teilnehmen und dazugehören darf.
Mit Beginn des Nationalsozialismus schlossen viele Sportvereine, darunter auch zahlreiche Rudervereine, ihre jüdischen Mitglieder aus. Wie erinnern wir heute an diese Geschichte?
Im Mittelpunkt des Abends steht der Berliner Ruderverein »Welle-Poseidon«, dessen Bootshaus sich einst an der Regattastrecke befand – nur wenige Schritte vom heutigen Wassersportmuseum Grünau entfernt. Seine Mitglieder weigerten sich, ihre jüdischen Freund:innen und Vereinskamerad:innen auszuschließen. Sie entschieden sich für ein solidarisches Miteinander.
„Wasser, Wellen, Widerstand“ verbindet historische Erzählungen mit Liedern über Matrosen, das Meer, Schiffe, den Wannsee und Berlin zu einem Abend über Erinnerung, Menschlichkeit und Zivilcourage.
Das Wassersportmuseum Grünau und der Ortsverein Grünau e.V. möchten Sie herzlich zu dieser musikalisch-literarischen Erzählung einladen.
Donnerstag, 24. September 2026
19:00–21:00 Uhr
Einlass: 18:30 Uhr
Judith Kessler – Erzählung
Marina Senckel – Gesang
Max Doehlemann – Klavier
18:00 Uhr – Thematischer Rundgang durch das Wassersportmuseum Grünau
Ort: Regattatribüne Grünau, Regattastraße 191, 12527 Berlin
Eintritt: 10 Euro
Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich.
Reservierungen sind unter wassersportmuseum@seninnsport.berlin.de möglich.
Reservierte Tickets müssen am Veranstaltungstag bis 18:30 Uhr abgeholt werden.
Eine Produktion des Jüdischen Kulturschiffs MS Goldberg
Veranstaltet vom Wassersportmuseum Grünau in Zusammenarbeit mit dem Ortsverein Grünau e. V.
Bildquelle:
© Sportmuseum Berlin | Wassersportmuseum Grünau, Foto: BRC Welle Poseidon