Klassik in Grünau TRANCE & RHYTHM - Cello meets Vibraphone
Zeit
(Sonntag) 16:00
Veranstaltungsort | Adresse
KulturTribüne
Regattastraße 191
Termindetails
Klassik in Grünau TRANCE & RHYTHM – Cello meets Vibraphone Anna Carewe: Violoncello Oli Bott: Vibraphon TRANCE & RHYTHM – Lieder, Tänze und Werke aus
Termindetails
Klassik in Grünau
TRANCE & RHYTHM – Cello meets Vibraphone
Anna Carewe: Violoncello
Oli Bott: Vibraphon
TRANCE & RHYTHM – Lieder, Tänze und Werke aus Klassik und Jazz vom 14. bis zum 21. Jahrhundert
Ciconia, Ortiz, Bach, Grieg, Satie, Ligeti, Ellington, Gillespie, Jobim – ein musikalisches Gewebe aus beschwingter, leidenschaftlicher und tranceartiger Musik aus kontrastreichen Kulturen und Epochen.
„Mühelos durch alle Welten der Musik, grandios musiziert von Anna Carewe und Oli Bott, die ihr Publikum restlos begeistern. Sie vereinen Genres wie Stile zu einem faszinierenden, über weiten Strecken geradezu erlesenen Ganzen. Scharfe Trennung etwa in sogenannte ernste und unterhaltende Musik ist hier nicht angesagt – ganz im Gegenteil: Hier kann man für alle Zeiten genau davon geheilt werden.“ (Cuxhavener Nachrichten)
Anna Carewe und Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen: Ernste Musik, Unterhaltende Musik, Alte Musik, Neue Musik, Kompositionen & Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen das Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.
Das Duo spielte schon auf Festivals wie Beethovenfest Bonn und Musikfest Stuttgart und in Konzerthäusern wie Philharmonie Berlin und Concertgebouw Amsterdam.
2019 veröffentlichten sie Ihre erste CD „Timescapes“ bei GLM Music und 2024 die aktuelle CD „Trance & Rhythm“ bei Hänssler Classic.
Das Elternhaus der englischen Cellistin Anna Carewes war von Musik gefüllt. Annas Eltern – ihre Mutter war die Sängerin Rosemary Phillips, ihr Vater der Dirigent John Carewe – waren Vorreiter der britischen zeitgenössischen Musikszene und frühe Verfechter der Musik von Boulez oder von jungen britischen Komponisten, die später die britische Musikszene entscheidend geprägt haben. So ist es kaum verwunderlich, dass diese musikalische Vielfalt Anna sehr früh beeinflusst und den Grundstein für ihre künstlerische Laufbahn gelegt hat.
Nach ihrem Studium an der Royal Academy of Music in London zog Anna nach Berlin, wo ihr Lehrer Wolfgang Boettcher eine große Leitfigur war. Für viele Jahre ist sie in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten und hat lange auch bei renommierten Ensembles für zeitgenössische Musik wie dem Ensemble Modern Frankfurt mitgewirkt oder Uraufführungen mit ihrem Duopartner Pianisten Philip Mayers zum Leben erweckt. Als langjährige Solocellistin des Ensemble Oriol (heute Kammerakademie Potsdam), das Werke verschiedenster Epochen mit entsprechenden Experten erarbeitete, wurde ihr Interesse an historischer Aufführungspraxis geweckt. Als Gründungsmitglied des Manon-Quartetts Berlin trat sie sowohl mit modernen als auch historischen Instrumenten auf und spielte auf bedeutenden Festivals sowohl in Europa als auch in den USA.
Oli Bott studierte Vibraphon und Komposition am Berklee College of Music in Boston bei Lehrern wie Gary Burton und Bob Brookmeyer und schloss mit ’summa cum laude‘ ab. Seitdem lebt er als freischaffender Musiker in Berlin. Er erhielt mehrere Stipendien des Berliner Senats, Kompositionsaufträge für sein eigenes Jazzorchester, Rundfunk- und Fernsehmitschnitte zahlreicher Konzerte im In- und Ausland. Er hat internationale Wettbewerbe wie den NDR-Musikpreis für Jazzdirigenten gewonnen, den 1. Preis beim Leipziger Improvisationswettbewerb, den Europ Jazz Contest und Wayne Shorter Award, USA.
Oli liebt es, gute Musik aller Stilistiken zu interpretieren und seine eigenen Geschichten über Werke der Klassik, des Jazz, des Rock und der Weltmusik zu improvisieren. Er spielte auf Festivals wie WOMAD Festival, Electric Castle Festival, Schwetzinger SWR Festspiele, Schleswig Holstein Musik Festival, Niedersächsische Musiktage, Beethovenfest Bonn, WDR Jazz Festival Köln, Händel Festspiele Halle, Musikfest Stuttgart und Kurt Weill Fest Dessau.
Seit 2001 unterrichtet Oli Improvisation für klassisch ausgebildete Musiker und Musikerinnen in Berlin und gibt Workshops für das Education-Programm der Berliner Philharmoniker, die Hochschule der populären Künste Berlin, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus und die Landesmusikakademie Berlin.
2022 bekam er vom Deutschen Bundestag den Auftrag zum Anlass des 100-jährigen Jubiläums der Hymne Deutschlands eine 60-minütige Hommage an Haydn´s Werk zu komponieren, die er mit Anna Carewe, Markus Stockhausen, Oliver Potratz und Eric Schaefer produziert hat und auf www.dasdeutschlandlied.de veröffentlicht ist.
PROGRAMM:
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium aus Suite I G-Dur für Violoncello solo BWV 1007
Edvard Grieg (1843-1907)
Air aus „Aus Holbergs Zeit“
Johannes Ciconia (1370-1412)
Le Ray au Soleyl
Erik Satie (1866-1925)
1ère Gymnopédie
Antônio Carlos Jobim (1927-1994)
Wave
Lucas Ruiz de Ribayas (1626 – after 1677)
Tarantella – trad.
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Duetto I e-Moll BWV 802
Don Grolnick (1947-1996)
Nothing Personal
Oli Bott (*1974)
Romanian Blues
György Ligeti (1923-2006)
Musica ricercata VIII. Vivace. Energico
Până când nu te iubeam – trad.D
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Duetto IV a-Moll BMV 805
***
Jacob de Senleches (14. Jhd.)
La Harpe de Melodie
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Contrapunctus 17 a 2, Canon alla duodecima BMV 1080
Carla Bley (1936-2023)
Utviklingssang
Mongo Santamaria (1922-2003)
Afro Blue
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium XXIV h-Moll BWV 869 aus „Das Wohltemperierte Klavier“, Teil I
Dizzy Gillespie (1917-1993)
Con Alma
Diego Ortiz (1510-1570)
Recercada Qvarta aus „Trattado de Glosas“
Duke Ellington (1899-1974)
Prelude to a Kiss
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium XX a-Moll BWV 889 aus „Das Wohltemperierte Klavier“, Teil II
Duke Ellington (1899-1974)
Caravan
Invention XIV – Johann Sebastian Bach (1685-1750): https://youtu.be/2wB0elsaeAg
1ère Gymnopédie – Erik Satie (1866-1925): https://youtu.be/1dYn7RbWpBo
Tarantella – trad. / Lucas Ruiz de Ribayas (1626 – after 1677): https://youtu.be/7wnKV0v3JZk
Fotos mit beiden: © David Beecroft
Eintritt: 15,-€ (Karten nur an der Abendkasse)
KulturTribüne Regattastr. 191