Dixieland im Bürgerzentrum

Dixieland mit der Old Castle Jazzband Cöpenick gibt es auch im Jahr 2020 wieder. Ort: Wassersportallee 34. In der Presse ist mitunter ein ungültiger Spielort aufgeführt.

Vorschau auf Programm-Highlights im Bürgerhaus Grünau

Highlights im BürgerZentrum Grünau

Unter unseren zahlreichen Veranstaltungen gibt es einige ganz besondere Highlights, regelrechte Sternstunden. In dieser Rubrik machen wir Sie darauf aufmerksam. Lassen Sie sich diese besonderen Termine nicht entgehen!
 

 

Donnerstag, 6.2.2020, 19.00 Uhr: Hörspiel im BürgerZentrum

"S.O.S…rao rao…Foyn - KRASSIN rettet ITALIA"

Ein Hörspiel von Friedrich Wolf

 

Hinter diesem seltsamen Titel verbirgt sich eine der größten zivilen Rettungsaktionen des vergangenen Jahrhunderts, die sich vom Mai bis zum Juli 1928 erstreckte. Ein russischer Amateurfunker hatte die Notsignale des auf einer Nordpolexpedition verunglückten italienischen Luftschiffs "Italia" empfangen. Dem sowjetischen Eisbrecher "Krassin" gelang der Durchbruch zu der auf einer Eisscholle verharrenden Mannschaft. Der Schriftsteller Friedrich Wolf (1888-1953) nutzte die modernen Möglichkeiten der Funkübertragungen, um dem erst fünf Jahre alte Medium Rundfunk ein adäquates Kunstwerk auf den Leib zu schreiben. Es ist das erste vollständig erhaltene Hörspiel der Rundfunkgeschichte.

Produktion: Deutschlandsender 1929. Regie: Alfred Braun. Es wirkten mit: Hans Rameau, Ernst Busch, Elsa Wagner u.v.a. Dauer: 64'11

Eintritt. 5,- €

Moderation: Dr. Lutz Volke

Ort: Bürgerzentrum Grünau, Wassersportallee 34

 


 

7.2.2020, 19.00 Uhr: Vernissage

Georg Krause Mut zur Schönheit – Fotografien

Hommage an Karl Blossfeldt

 

Als Menschenfotograf ist die Welt der Reichen und Schönen nicht mein Thema. In meinem Leben und auf meinen Bildern geht es meist rau zu. Durch die DSGVO ist die Straßenfotografie tot und Fotografen werden zu Datensammlern degradiert. Fotografien, Bilder, die im öffentlichen Raum entstehen, auf Straßen, in Geschäften oder Cafés hineinblickend, Passantengruppen oder Einzelne herausgreifend, oftmals Momentaufnahmen, aber auch Milieustudien und essayhafte Abfolgen nicht mehr möglich. Was tun? Die Begegnung, vor langer Zeit, mit den Fotografien von Karl Blossfeldt lässt mich nicht los. Kreuz und quer, hin und her bin ich unterwegs um Ausschau zu halten nach Pflanzen und Pflanzenteilen, die sich zum Fotografieren eignen. Ein Experiment und eine ständige Gratwanderung zwischen eigener innerer Struktur, Reduktion und Vermenschlichung. Immer geht es um innere und äußere Gestaltung, Gestaltungswillen, um Emotionen und Balance, Herbarium oder Stammbuchblümchen.

Lampionblume

Öffnungszeiten: Mo – Fr 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Ort: Bürgerzentrum Grünau, Wassersportallee 34

 


 

Donnerstag, 13.2.2020, 19.00 Uhr: Grünauer Gespräche

Moderne Einsamkeit

Wir fragen den Einsamkeitsforscher und diskutieren mit Dr. Janosch Schobin, Soziologe, Uni Kassel

  1. Warum ist ‚Einsamkeit‘ ein Thema in der aktuellen Debatte geworden? Leben wir in einsameren Zeiten?

  2. Welche Umstände haben Einfluss auf das Gefühl der Einsamkeit?

  3. Man sagt: „Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Geselligkeit ist ansteckend. Ist es Einsamkeit auch?

  4. ‚Alleinsein‘ ist nicht gleichbedeutend mit ‚Einsamkeit‘: Hat der Einzelne es in der Hand, sich vor Einsamkeit zu retten?

  5. Was fördert den zwischenmenschlichen Zusammenhalt in der aktuellen Lebenswelt?

  6. Kann man aus dem Blick in die Vergangenheit - also zurück oder dem Blick in andere Kulturen - dem Blick zur Seite, Lösungen gewinnen?

  7. Unterscheidet sich die Kommunikation über Einsamkeitsgefühle im interkulturellen Vergleich?

  8. Welche „wahlverwandtschaftlichen“ Modelle sollte die Politik fördern. Wie auf Veränderungen der sozialen Beziehungen reagieren, z.B. Stichwort: Mobilität im Job oder wenn wir länger leben und die Partner- und Familien- Beziehungen von kürzerer Dauer sind?

  9. Wie ist das Thema ‚Einsamkeit‘ in einem größeren Zusammenhang einzuordnen? Impliziert es eine Kritik am neoliberalen Individualismus? Stoßen wir gerade an Grenzen zwischenmenschlicher Verbindlichkeit und Verantwortung?

Moderation: Dr. Margita Pätzold

Eintritt: 4,- €

Ort: Bürgerzentrum Grünau, Wassersportallee 34

 

 


 

 

Freitag, 14.2.2020, 20.30 Uhr: Kantinendisko

Große Faschingsparty in der KANTINENDISKO

 

Eintritt: 5,- €

KANTINENDISKO am: 27. März, 15. Mai, 21. August, 2. Oktober, 4. Dezember.

Ort: Regattastr. 211, Tramhaltestelle Regattatribüne in Grünau; durch das große Tor in die Sportlerkantine

 


 

 

Sonntag, 16.2.2020, 17.00 Uhr: Blaue Stunde

Blaue Plauderstunde mit dem Entertainer und Autor Lutz Hoff

 

 

Moderation: Barbara Hahmann

Eintritt: 10,- € (inkl. Suppe)

Ort: Bürgerzentrum Grünau, Wassersportallee 34

 


 

 

Donnerstag, 20.2.2020, 19.00 Uhr: Lese.Lust

Eva Strittmatter

 

Eva Strittmatter, geboren am 08. Februar 1930 in Neuruppin, studierte von 1947 bis 1951in Berlin Germanistik, Romanistik und Pädagogik. Seit 1951 arbeitete sie als freie Lektorin beim Deutschen Schriftstellerverband, später auch beim Kinderbuchverlag der DDR und ab 1954 als freie Schriftstellerin. Sie veröffentlichte Kritiken, Kinderbücher, Gedichte, Prosa, Briefe und gab die Werke ihres Mannes, Erwin Strittmatter, heraus. Mit ihm und ihren 4 Kindern lebte sie in Schulzenhof. Sie wurde u.a. mit dem Heinrich-Heine-Preis und dem Verdienstorden des Landes Brandenburg geehrt. Die Publizistin Irmtraud Gutschke hielt in ihrem Buch „Leib und Leben“ ihre Gespräche mit Eva Strittmatter fest und setzte ihr damit ein würdiges Denkmal. Hermann Kant schrieb über sie: „Es freut mich, dass wir wieder eine gefunden haben, die des Dichters Ohr an die Erde legt und an die Brust. Was sie hört, ist manchmal lustig und manchmal gar nicht, es macht Mut und es dämpft unseren Übermut auch, es ist Wahrheit, und davon brauchen wir viel.“ Nach langer Krankheit starb Eva Strittmatter am 03. Januar 2011.

Ingolf Alwert und Ute Knorr, ehemalige Mitglieder der professionell ausgebildeten Rezitatorengruppe des ‚Berliner Lehrerensembles’, stellen in ihrem Programm Texte der Dichterin vor, die durch musikalische Beiträge des Pianisten und Korrepetitors der Staatlichen Ballettschule Berlin Dirk Morgenstern bereichert werden. Einige Texte wurden vertont (Gerhard Stahlbaum, Paul Dessau, Dirk Morgenstern) und werden auch gesungen. Das K.A.M.-Lit-Team hofft sehr, dass die Zuhörer eine freudige, emotionale (Wieder-)Begegnung mit der wunderbaren Lyrik und Prosa Eva Strittmatters haben werden und sich von ihrer Poesie einfangen lassen.

Eintritt: 8,- €

Ort: Bürgerzentrum Grünau, Wassersportallee 34

 

 


 

 

Samstag, 22.2.2020, 19.30 Uhr: Klassik in Grünau

Trio Laccasax

Andrey Lakisov – Saxophon / Gitarre

Timofey Sattarov – Akkordeon / Piano

Bernd Gesell – Kontrabass

 

Klassik, Jazz und Weltmusik gehören für Andrey aus Weißrussland, Timofey aus Westsibirien und Bernd aus Deutschland zum Material, aus dem Sie voller Lust etwas Neues schaffen.

Es war einmal ein junger Mann namens Andrey Lakisov. Geboren in Weißrussland, begann er eines Tages, auf dem Saxophon zu spielen. Das ihm gar trefflich gelang. Schließlich kam er nach Berlin. An der Musikhochschule Hanns Eisler wurde er noch besser. Neben Klassik und Jazz interessierte sich Andrey für Weltmusik, darunter Ska aus Jamaika. Weshalb er für das Skazka Orchestra mächtig in die Kanne bläst. Andrey hat sich darüber hinaus mit dem Timofey Sattarov zusammen getan, einem Akkordeonspieler und Komponisten, den er von der Hochschule kannte. Dann begab es sich, dass die beiden einen Mitstreiter suchten. Im Kontrabassisten Bernd Gesell war er gefunden und das Trio Laccasax alsbald aus der Taufe gehoben. Dies trug sich vor vier Jahren zu und seither ist der Dreier viel aufgetreten um seine überaus aufgeschlossene Vision von Musik unter die Leute zu bringen. Denn Andrey, Timofey und Bernd lassen sich von keinerlei Mauern oder Einfriedungen stören. Das gewagte Aufeinandertreffen der Genres, ein gewieftes Ausreizen der Spielarten, ein lustvoller Erkundungsgang – das ist ganz ihre Sache. Darin gehen sie auf. Die Virtuosen zeigen, dass Jazz jauchzen und tänzeln kann wie im Klezmer. Dass Walzer an der Wolga geliebt wird, um bald in einen Spaziergang an der Seine zu münden. Und das Klassik, auch wenn sie hier ungezähmter herüberkommt, keineswegs schwere Kost sein muss. Kann auch sein, dass sich plötzlich ein Tango aus der glänzenden Interaktion schält. Oder ein Blues, der schunkelt wie Reggae. Wie gesagt, ein Konzept, das aufgeht. Ihr Debüt „Passe Partout“ kann sich als Baum voll mit prallen Früchten vorstellen. Auf jeden Fall können Sie sich beim Auftritt der drei ein Bild davon machen. Und sie spielten lange und glücklich…

Renate Rusch

Eintritt: 15,- €

Ort: Familienzentrum Kita Baderseestr. 1

 


 

 

Freitag, 28.2.2020, 10.00 Uhr: Kobalt Theater

Puppenspiel mit Frau Kristiane Balsevicius

 

"Anton Daumesdick"

Eintritt: 4,- €

Ort: BürgerZentrum Grünau, Wassersportallee 34

 

 


 

 

Freitag, 28.2.2020, 19.00 Uhr: Dixieland

DIXIELAND mit der Old Castle Jazzband Cöpenick

 

Seit 28 Jahren ein MUSS für alle treuen Fans

Jeden 4 Freitag im Monat

Eintritt: 10,- €

Ort: BürgerZentrum Grünau, Wassersportallee 34

 

 


 

 

 

Weitere Veranstaltungen als Flyer zum Download (im pdf-Format):

 


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